Prüfgas-Lecksuche - nur Vorteile
In vielen Anwendungsszenarien empfiehlt sich für Dichtheitsprüfung und Lecksuche der Einsatz von Prüfgasen. Die Zahl der allgemein gebräuchlichen Prüfgase für Lecksuchgeräte ist überschaubar, und nennenswert verbreitet sind eigentlich nur zwei: Helium und Wasserstoff – die beiden Gase mit der kleinsten Molekülgröße und dem geringsten Molekülgewicht.
Der Einsatz von Helium und Wasserstoff als Prüfgas in der Lecksuche empfiehlt sich außerdem, da die natürliche Hintergrundkonzentration der beiden Gase, anders als etwa bei Argon oder Kohlendioxid, sehr gering ist. Das gestaltet den gezielten Nachweis des Prüfgases wesentlich unkomplizierter. Helium und Wasserstoff (He und H2) sind zudem deutlich kostengünstiger als andere Prüfgase wie beispielsweise Schwefelhexafluorid (SF6).
Eine systematische Einteilung der einzelnen Verfahren ist in der DIN EN 1779 „Dichtheitsprüfung: Kriterien zur Auswahl von Prüfmethoden und -verfahren“ zu finden.