"Alles in Ordnung" sagt Horst Gottsauner, Lecksuchspezialist bei der Firma infraserv GmbH in Eching bei München. Er stellt die Transportkiste mit seinem Helium-Lecksuchgerät zurück in das Gerätelager.
"Ich komme gerade von einem Feldeinsatz zurück. Wir mussten einen großen Ofen auf Dichtheit prüfen. Der Kunde hat keinen eigenen Lecksucher – die Dichtheitsprüfung muss so selten gemacht werden, da lohnt sich keine eigene Anschaffung. Also greift er auf unsere Dienstleistungen zurück."
Horst Gottsauner überprüft das Gerät vor der Einlagerung nochmals und liest die Betriebsparameter auf eine SD-Karte aus. Dies dient zur Überprüfung des Geräts, zur Planung von vorbeugenden Wartungen und von Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter, nach deren Arbeiten mit dem Gerät ein merklicher Verschleiß festgestellt wird. Anschließend setzt er die Konfiguration des Geräts auf den hausinternen Standard.
"Für unsere Vor-Ort-Einsätze verwenden wir das Helium-Lecksuchgerät ASM 310 von adixen. Das ist der kleinste und leichteste Lecksucher auf dem Weltmarkt. Entweder bringen wir das Gerät gleich mit oder wir lassen es zum Einsatzort versenden. Dafür gibt es einen stabilen Transportkoffer mit ausreichend Platz für die wichtigsten Zubehörteile. Der Koffer ist wirklich robust und wir hatten bis jetzt keinerlei Transportschäden."

"Beim Auslandseinsatz freuen sich die Kollegen auch über das Schaltnetzteil des Geräts – mit den beigepackten Netzkabeln können wir es wirklich überall auf der Welt verwenden."
"Beim Kunden kann ich das Gerät mit einer Hand tragen und komme damit überall hin. Heute haben wir das Gerät an einem Flansch in der Vorvakuumleitung des Ofens angeschlossen und dann sämtliche Dichtungen am Ofen überprüft. Gerade die große Kammerdichtung ist immer eine potentielle Leckagestelle."
"Der Ofen ist mehrere Meter hoch und hat eine Bühne, auf der man ins obere Stockwerk kommt. Wenn ich dort oben einen Lecksucher brauche, muss ich entweder einen Standard-Lecksucher mit dem Deckenkran hochhieven oder mühsam zu zweit hochtragen. Das Herumfahren auf dem Gitterboden der Bühne tut aber keinem Lecksucher gut. Deswegen lasse ich den Lecksucher oft unten stehen und muss dann eben lange Anschlussleitungen verwenden. Das würgt natürlich das Saugvermögen des Lecksuchers ab und macht die Messung unnötig lange."
Infokasten 1: Effektives Saugvermögen am Lecksucher
Infokasten 2: Ansprechzeit bei der Dichtheitsprüfung
"Den kleinen ASM 310 kann ich einfach hochtragen und habe oben einen leistungsfähigen Lecksucher mit kurzen Anschlussleitungen und kurzen Ansprechzeiten bei Vakuumprüfungen. Dasselbe gilt für Schnüffeltests. Heute haben wir die Kühlwasserleitungen überprüft. Unser Vorgängergerät habe ich im Erdgeschoß stehen lassen und habe dann mit insgesamt 15 Meter Schnüffelleitung und einer Fernbedienung mit einer genauso langen Kabelverbindung gearbeitet. Irgendeine Leitung blieb immer an der Bühne hängen und wir mussten mehrfach die Schnüffelleitungen oder Fernbedienungskabel tauschen. Jetzt bringe ich das Gerät direkt zum Einsatzort, klipse mir das Display mit dem Magnethalter in Sichtweite und kann dann mit kürzeren und damit schnelleren Schnüffelleitungen arbeiten. Ich bin damit auch schon mal unter die eine oder andere Anlage gekrochen. Das geht, weil man das Gerät auch im Liegen betreiben kann und es dann nur 25 cm hoch ist."
"Die Messwerte kann man auch gut ablesen und dokumentieren. Die digitale Leckratenanzeige ist riesig und auch aus flachen Winkeln noch gut ablesbar. Zur Dokumentation der Messungen kann man die Leck- und Druckwerte protokollieren und auf der integrierten SD-Karte speichern. Die Nachbearbeitung und Einbindung in unsere Messprotokolle geht dann einfach mit Standard-Tabellenkalkulationsprogrammen. Ich kann das Gerät auch gleich vom Laptop aus über eine Steuerungssoftware betreiben – die gibt’s sogar kostenlos auf der web site des Herstellers. Und wenn ich mal vergessen habe die Datenaufzeichnung zu starten, gibt es eine Print Screen-Funktion, mit der ich zumindest den aktuellen Bildschirm auf der SD-Karte festhalten kann."
"Ich kann nur sagen, dass ich mit dem Gerät sehr zufrieden bin und dass es für den mobilen Serviceeinsatz der beste Helium-Lecksucher ist, mit dem ich bisher gearbeitet habe."
Dr. Rudolf Konwitschny
Application Support Manager
Jutta Uecker
Sales & Marketing Manager Europe North
Alcatel Hochvakuum Technik GmbH
Am Kreuzeck 10
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